
Der Staat Michigan ist, wie seine Nachbarn, geprägt durch europäische Einwanderer, vor allem aus England, den Niederlanden und Finnland. Im 17. Jahrhundert waren es aber zunächst Franzosen, die sich hier niederließen. Knapp hundert Jahre später wurde Michigan an Großbritannien abgetreten und ging schließlich an die USA über.
Bis ca. 1850 war das Land nur sehr dünn besiedelt, was sich schlagartig mit der Entdeckung von Kupfer und Erzen änderte. Viele Europäer emigrierten nach Michigan. Die Gründung von Minenstädten, wie z.B. Iron Mountain auf der Upper Peninsula, war die Folge. Einige dieser Geisterstädte können heute noch besichtigt werden. Allerdings dauerte der Boom nicht allzu lange und erst mit dem Beginn der Automobilfertigung wurde Michigan für Europäer erneut attraktiv. Die daraus gewachsene multikulturelle Mischung zeigt sich vor allem in der Region rund um Detroit.
Auch in der Musikgeschichte spielt Michigan eine zentrale Rolle. Die Heimat des Motown Labels hat, wie wohl keine andere Stadt der USA, afroamerikanische Musiker hervorgebracht. Bei einem Besuch des Motown Museums können Sie auf ihren Spuren wandeln.