
Der amerikanische Architekt Frank Lloyd Wright (1867-1959) gehört mit Bauwerken wie dem Guggenheim-Museum in New York zu den wichtigsten Künstlern seiner Zeit. Mit seinen kontrovers diskutierten Konstruktionen setzte er Maßstäbe. Im Jahr 1911 erbaute Wright seine Sommerresidenz „Taliesin“ im US-Bundesstaat Wisconsin. Sie gehört heute zu den wichtigsten historischen Stätten der Vereinigten Staaten. Frank Lloyd Wright verwirklichte hier wie in vielen anderen Bauwerken seine Idee von der „organischen Architektur“, deren zentrale Idee der Einklang des Bauwerks mit der Natur ist.
Jedes Jahr kommen Besucher aus der ganzen Welt nach Wisconsin, um mehr über Frank Lloyd Wright zu erfahren. In der Sommersaison von Mai bis Oktober 2011 finden auf dem Anwesen zahlreiche Konzerte, Ausstellungen, Workshops sowie eine große Gala zu Ehren Frank Lloyd Wrights statt. Ein Highlight ist die Fotoausstellung „ Wright und Taliesin: Ein Rückblick“.
Taliesin wurde auf dem Land der Vorfahren von Wright errichtet. Für seine Sommerresidenz suchte sich Wright einen Hügel aus, auf dem er als Kind gern spielte. Taliesin besteht aus drei Flügeln, in denen ein Wohnbereich, ein Arbeitsbereich und Nutzräume untergebracht waren. Hier lebte und arbeitete Wright fünfzig Jahre. Das Bauwerk wird wegen der wichtigen Rolle, die es in Wrights Leben spielte, als „Autobiographie aus Holz und Stein“ bezeichnet. In Taliesin entwickelte Wright seine revolutionären Ideen und plante Bauwerke wie Fallingwater (Pennsylvania) und das Guggenheim-Museum in New York.
Für den Erhalt des Grundstückes sorgt die Taliesin Preservation, Inc., eine gemeinnützige Organisation.
Informationen zu Taliesin: www.taliesinpreservation.org
Reiseinformationen zum Bundesstaat Wisconsin: www.greatlakes.de