
Aufgrund der Migration vieler Schwarzer aus dem Süden in den Norden der USA, vor allem in die großen Städte wie Chicago und Detroit, wurde der dort populäre Jazz durch den Urban Blues entscheidend geprägt und erweitert.
In den 1940er und den 1950er Jahren wurde der Country Blues der Südstaaten in Chicago weiterentwickelt. Erstmals kamen dabei Verstärker zum Einsatz. Die Zeit von 1947 bis 1957 gilt als Blütezeit des Chicago Blues. In dieser Zeit prägten Blueser wie Muddy Waters, Little Walter, Howlin’ Wolf, John Brim, J.B. Hutto und andere den neuen, harten, elektrischen Delta Blues.
Charakteristisch für den Combo-Blues aus der „Windy City“ ist die Besetzung mit Gitarre, Blues-Harp, Piano, Drum und Bass.
In unzähligen Blues Bars und Clubs können Sie den Chicago Blues an seiner Geburtsstätte erleben. Bei einer Chicago Blues Tour wird alles für Sie organisiert, so dass Sie an einem Abend fünf Konzerte in fünf verschiedenen Bars besuchen können. Noch lange werden Sie die eingängigen Melodien vor sich hin pfeifen...