
Riesige Gletscher der letzten Eiszeit, Wind und Wasser schufen diese wunderbare Sanddünenlandschaft. Durch die weich geschwungenen Sandhügel führen Wanderwege, die den Neugierigen zu Entdeckungstouren einladen. Die höchste Sanddüne mit 41 Metern wird passenderweise "Mount Baldy" (Berg Glatzkopf) genannt. Von deren kahlen Spitze kann man an klaren Tagen angeblich sogar die Skyline von Chicago sehen.
Im Charlestown State Park kann man mit etwas Glück auf ein paar Fossilien stoßen. In dem Naturschutzgebiet leben außerdem 72 Vogelarten – ein Paradies für Ornithologen. Noch beeindruckendere Fossilien gibt es bei Clarkstown bei den Falls of the Ohio River. An dieser Stelle ragen riesige Kalksteinbänke aus dem Wasser des Ohio Rivers. Am größten erscheinen sie im Sommer, wenn der Wasserstand niedrig ist. In den Sedimenten befinden sich Tausende von Fossilien. Leider darf man diese nicht mitnehmen, sondern nur anschauen.
In einem Vorort von Indianapolis nordöstlich der Stadt, trifft man auf ein Dorf, in dem man vollkommen ins Jahr 1836 zurückversetzt wird, als Indiana noch in seinen "Pioneer Days" steckte. In Conner Prairie, so heiβt dieser Ort, hat man erfolgreich die Vergangenheit wieder aufleben lassen. Über 30 kostümierte Experten, jeder stellt eine fiktive historische Gestalt dar, leben und sprechen ganz wie die Pioniere im Jahr 1836.
Ein Besuch lohnt sich übrigens ganz besonders bei einem der Special Events, etwa am vierten Juli - dem amerikanischen Nationalfeiertag - an Halloween oder in der Adventszeit.
Nappanee - 1600 W. Market St.
Historische Amish-Siedlung mit Besichtigungstouren, Theater, Verkauf von Quilts und Spezialitäten sowie Kutschfahrten.