
Die Stadt Madison von 1809, einst eine der reichsten und prächtigsten am Ohio River, hat sage und schreibe 1.500 im National Register of Historic Places verzeichnete Häuser aus dem 19. Jahrhundert. Wo man hinblickt, sieht man schön restaurierte Gebäude. Einige historische Villen sind für Besucher zu besichtigen. Davon sollte man sich vor allem Lanier Mansion aus dem Jahr 1844 ansehen.
Die vielen kleinen Antiquitäten- und Geschenkeläden, Restaurants und Cafés an der bezaubernden Main Street sind voller Leben. Besonders, wenn gerade die majestätische Mississippi Queen oder die Delta Queen unten am Ufer liegen.
Ein prächtiger Theatersaal, an den Wänden mit Gold reich verzierte Balkone und Häuserfassaden. Es ähnelt ein bisschen einer andalusischen Stadt aus dem Siglo de Oro. Unvorstellbar, dass man dieses Prachtstück aus den 20er Jahren einmal abreiβen wollte! Die Renovierung, ein Aufwand von etwa drei Millionen Dollar, hat sich gelohnt. Der Festsaal ist wieder ein beliebter Ort für Banketts und Bälle. Und im Theater finden jetzt immerhin etwa 70 Veranstaltungen im Jahr (Symphonie- und Orgelkonzerte, Swing Bands und klassische Filme) wieder ein begeistertes Publikum.